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Münzrollen-Waage "System Aros" der Fa. Inkiess, nach 1974.
Schwarzes Plastik.
Mit dieser Waage wurden bis ca. 1995 in der Hauptstelle der Kreissparkasse Köln Münzrollen auf Vollständigkeit und richtigen Inhalt überprüft. 
Dass die Waage nach 1974 zu datieren ist, ergibt sich aus dem Sollgewicht für die 5-DM-Rollen. Bis zu diesem Jahr wurden 5-DM-Münzen aus Silber geprägt (625 Teile Silber, 375 Teile Kupfer), danach aus dem Drei-Schichten-Werkstoff Magnimat. Die Silbermünze wog 11,20 g, die Nickelmünze 10,00 g. Auf die Rolle mit 40 Stück ergab dies ein Verhältnis von 448 g zu 400 g.
Das Gewicht des Rollenpapiers war einkalkuliert - bei einer Rolle mit 2-DM-Münzen betrug es immerhin mehr als 2 g.
Außer dem 5-DM-Stück veränderte nur noch die 2-Pf-Münze im Laufe der mehr als 50-jährigen Geschichte der DM ihr Gewicht: Die Bronzemünzen von 1950 bis 1968 wogen 3,25 g, die seit 1968 ausgegebenen, mit Kupfer beschichteten Eisenmünzen bei gleicher Größe nur 2,90 g.
Anders als die silbernen 5-DM-Münzen wurden die alten 2-Pf-Münzen jedoch nicht aus dem Verkehr gezogen.
Eine Aufschrift besagt daher, dass Rollen mit 2-Pfennig-Münzen nicht geprüft werden können, da zwei Sorten in Umlauf seien.

Wenn Sie wissen möchten, wie ein Geldrollenprüfer funktioniert, sehen Sie sich die Animation an.

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