Münzwaage (oder besser Münzprüfer), Marke "Favorit", aus den ersten Jahren des Dritten Reiches, 1933-34.
Dieser aus vernickeltem Messing gefertigte Münzprüfer weist 8 Schlitze auf, in die die zu prüfenden Münzen gesteckt werden konnten. Damit wurde gleichzeitig mit dem Gewicht auch die Dicke überprüft. Die Schlitze sind bezeichnet mit 1/2, 1, 3, 5 und 1N, 2N, 5N. Man konnte also sowohl die schwereren Silbermünzen der Weimarer Republik
nach 1924 als auch die Münzen des Dritten Reiches wiegen. Diese waren zwar leichter, enthielten aber den gleichen Silbergehalt. Bis auf das 3-Mark-Stück waren die Münzen der Weimarer Republik bis April 1937 gültig, das 2-Mark-Stück sogar bis zum 1.1.1940.
Da das 3-Markstück der Weimarer Republik schon am 1.10.1934 außer Kurs gesetzt wurde, auf der Waage jedoch noch berücksichtigt ist, muss sie aus der Anfangszeit der neu eingeführten Silbermünzen stammen.
Die Silbermünzen des Dritten Reiches waren nach dem Krieg an die Alliierten abzuliefern.
Wie dieser Münzprüfer funktioniert, erfahren Sie in dieser Amination
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