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Runder Kupferbarren aus einem Depotfund.
Späte Bronzezeit, 1200 bis 700 v.Chr.
Österreich, Voralpenland, Bereich einer Höhensiedlung bei Baden, Wien.
Ø ca. 22 cm, 4,5 kg.

Während der gesamten Bronzezeit wurden schwere Kupferbarren in sehr einfacher Linsenform gegossen. Inwieweit sie als Rohmaterial gehandelt wurden oder auch für Zahlungen verwendet wurden, ist nicht geklärt. Funde beinhalten meist mehrere dieser Barren. Daraus kann geschlossen werden, dass es sich hier entweder um Opfergaben handelt, oder dass ein Händler oder ein reicher Mann einen "Schatz" deponiert hat.
Nicht nur das Bezahlen, sondern auch das Thesaurieren, die Möglichkeit des Aufbewahrens und Sparens einer wertvollen Sache, ist ja ein wichtiger Aspekt der Geldfunktion.

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