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Ösenringbarren der frühen Bronzezeit (2300 bis 2000 vor Chr.),
aus verhüttetem Kupfer geschmiedet.
Teil eines Depotfundes aus Niederösterreich.
Ca. 16 x 14,5 cm, je ca. 200 g.
Halsringbarren der frühen Bronzezeit, Anfang des 2. Jahrtausends v. Chr.
Dünner und schlechter verarbeitet als die früheren Ösenringbarren, an den Enden keine Ösen mehr.
Teil eines Depotfundes aus Bayern.
Ca. 17 x 14 cm, 72 bis 125 g.

Aus der frühen Bronzezeit (2300 bis 2000 vor Chr.) kennen wir Barren in Form von Halsringen, mit dünn ausgeschmiedeten und aufgerollten Enden, die wohl zur besseren Beurteilung der Qualität des Kupfers dienten. Als Halsring wurden sie nie getragen, man hat jedoch viele Hundert solcher "Ösenringbarren" in Depots gefunden. Die normierte Form verkörperte den Metallwert. Das Gewicht war mit etwa 200 g zumindest innerhalb eines Depots erstaunlich gleich.
Einige Jahrhunderte später zu datieren ist eine Gruppe dünnerer, nur noch ca. 100 g schwerer Halsringbarren, denen man die Herkunft ihrer Form, den Halsring, kaum noch ansieht.
Es liegt nahe, diese ringförmigen Barren als reine Zahlungsmittel einzustufen. Vielfach wurden sie auch als Opfergeld verwendet, Fundorte nahe heiliger Quellen oder anderer wichtiger Orte belegen sie als "Gaben an die Götter".

Lit. u.a.: Hänsel, A. u. B.: Gaben an die Götter, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Berlin 1997, S. 54

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