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Kelten.
Armorikanische Tüllenbeile (Gerätegeld).
Ausgehende Bronzezeit, um 900 bis 800 v. Chr.
Teil eines Depotfundes aus der Gegend von Lyon (Frankreich).
Bronze, Länge ca. 13 cm.

In der ausgehenden Bronzezeit, um 900 bis 800 v. Chr., verwendeten die Armorikaner im heutigen Frankreich und Belgien speziell gegossene dünnwandige Tüllenbeile als Geldform. Bei den gewöhnlich in größeren Mengen zusammen gefundenen Exemplaren befinden sich Guß- und Schlackereste im Tüllenmund, auch ist typisch, dass die Gußnähte nicht abgeschliffen sind. Ein Gebrauch als Werkzeug kann damit ausgeschlossen werden: Diese Beile dienten ausschließlich als Zahlungsmittel und werden heute zur Gruppe der Gerätegelder gezählt.

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