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Kölner Münzwaage des Meisters Bertram Engelskirchen, um 1620-1630.
Dreigeschossige Waage mit 40 Gewichten: Im Deckelfach 15, in der Lade 10 und im Bodenschuber 15 Gewichte; fast alle zugehörig, einige in der Zeit ergänzt. Die eiserne Waage verfügt über sog. Kasten-Enden, eine runde und eine dreieckige, verzinnte Messingwaagschale, auf der letzteren Stempel: Doppeladler, darüber BVEK, in Schild. Die Schnüre sind grün.
Auf dem Schiebedeckel: "Wag und gewicht macht M Bertram Engelskirchen wonende in coellen Am newmart anno", Jahreszahl nicht eingetragen. (Es ist nur eine weitere, kleinere Waage dieses Meisters bekannt, sie ist mit 1630 datiert).
Der Schieber für das Fach für die Ausgleichsgewichte fehlt.
Bruno Kisch (Gewichte und Waagenmacher im Alten Köln, 1960) kannte den Meister nicht, wohl eine gleich gestempelte Waagschale in einer Lade von Wilhelm Odendal, 1640 (im Museum in Halle).
15 x 8,5 x 4 cm.

Wie diese Balkenwaage funktioniert, erfahren Sie in dieser Animation.

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