Sammelbezeichnung für Dreistofflegierungen aus Kupfer (50-80 %), Nickel (9-25 %) und Zink (10-40 %).
Unter dem Namen "Argentan" kam 1823 eine dem chinesischen Packfong nachempfundene Legierung aus 55 % Cu, 20 % Ni und 25 % Zn in Aue im Erzgebirge auf den Markt. Die ersten staatlichen Münzen aus Neusilber werden 1869 in Paris für Honduras geprägt, doch erst im 20. Jahrhundert findet dieses Münzmaterial eine weitere Verbreitung. Bei Nickelgehalten von über 12 % sieht die Metallfarbe der des Nickels oder Kupfernickels sehr ähnlich.
Über Nickel und seine Verbindungen in der Numismatik gibt es eine 24-seitige Ausstellungsbroschüre zum 160. "Fenster", die heruntergeladen werden kann:
(PDF-Datei; 875 KB)
(Text: Dr. Eberhard Auer).