Wir über uns » Geldgeschichtliche Sammlung

Als erstes Geldinstitut in Deutschland begann die Kreissparkasse Köln schon in den dreißiger Jahren, eine Sparbüchsensammlung aufzubauen. Münzen und einige historische Geldbörsen wurden zusätzlich als Dekoration für Ausstellungen erworben. Diese Sammlung ging im Krieg bis auf wenige Stücke verloren.

1953 feierte die Kreissparkasse Köln die Eröffnung ihrer erweiterten Kassenhalle am Kölner Neumarkt mit einer großen Ausstellung "Götter, Gelder und Tresore". Sie bot einen geschichtlichen Abriss über Geldformen und Bankwesen. Da die Resonanz alle Erwartungen übertraf, beschloss man im nächsten Jahr, kleinere Ausstellungen folgen zu lassen. Hierfür bot sich eine schaufensterartige Vitrine in der Kassenhalle an, von der das "Fenster in der Halle" seinen Namen ableitete. Ursprünglich sollte die gesamte Geldgeschichte in 10 bis 20 fest umrissenen Themen abgehandelt werden. Es entwickelte sich jedoch eine Eigendynamik: Ein Thema zog das nächste nach sich. Die Kulturgeschichte des Geldes erwies sich als so vielseitig und vielschichtig, dass in den seither vergangenen Jahren unter Federführung der Berufsnumismatiker Tyll Kroha und von 1983 bis 2009 Thomas Lautz bis heute über 170 Themen gezeigt werden konnten. Für jedes Thema wurde eine illustrierte Begleitbroschüre mit dem Titel "Das Fenster" herausgegeben (Veröffentlichungen, Themenliste).

Im Frühjahr 2002 fielen die beiden jeweils 10 Quadratmeter großen "Fenster"- Vitrinen im Vorraum der Kassenhalle Umbauarbeiten zum Opfer. Mittlerweile stehen jetzt acht große Vitrinen in der Kassenhalle für die traditionsreichen Wechselausstellungen zur Verfügung.

Neben den Ausstellungsaktivitäten fing die Kreissparkasse ebenfalls in den fünfziger Jahren an, gezielt eine eigene Sammlung aufzubauen, die heute nicht nur Sparbüchsen und Münzen umfasst, sondern auch über hervorragende Beispiele aus fast allen anderen Bereichen der Geldgeschichte verfügt. Darunter befinden sich Münzwaagen, Papiergeld, vormünzliche Zahlungsmittel, Sparbücher, Geldbörsen, historische Wertpapiere, Münzedikte, Grafiken mit geldgeschichtlichen Themen sowie Geldkisten und Tresore.

Seit 1986 zeigt die Kreissparkasse am Neumarkt mit mehr als 2000 ausgestellten  Objekten in ca. 30 kleinen und größeren Vitrinen, die in die Kassenhalle integriert sind, als ständige "Geldgeschichtliche Sammlung" einen Querschnitt durch viele Bereiche dieser Sammlung.

Die Kreissparkasse Köln sieht es heute wie vor 60 Jahren als ihre Aufgabe an, die Geschichte des Geldes und des Sparens einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Die Zahl der Besucher in der Kassenhalle bestätigt den Erfolg dieses Vorhabens.

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Tyll Kroha eröffnet 1953  "Götter, Gelder und Tresore", die erste numismatische Ausstellung der Kreissparkasse Köln.

"Das Fenster", Eröffnung der 142. Ausstellung im Mai 1992.
Von rechts: Tyll Kroha, Gründer und langjähriger Leiter; Thomas Lautz, von 1983 bis 2009 Leiter der Geldgeschichtlichen Sammlung, Dr. Ingo Ellgering, damals Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, vor einer der beiden großen "Fenster"- Vitrinen, in denen bis April 2002 die Ausstellungen durchgeführt wurden.
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