Rund ums Geld » Münzwaagen » Funktion
Münzen können auf verschiedene Art und Weisen auf ihre Echtheit geprüft werden. Nicht nur das Gewicht, sondern auch die Größe und Dicke einer Münze geben Hinweise darauf, ob sie echt oder falsch ist: Eine Goldmünze, die aus vergoldetem Blei gefälscht wurde, ist entweder dicker oder größer als die echte Goldmünze vom gleichen Gewicht, da Blei wesentlich leichter ist als Gold. Die Patent-Schnellwaagen des 19. und frühen 20. Jh. prüfen daher nicht nur das Gewicht, sondern auch die Dicke.
Schnellwaagen benötigen kein loses Gegengewicht. Das Gegengewicht ist fest mit der Waage verbunden. Das Gewicht der Münze wird durch ihre Stellung auf dem "Waagebalken" abgelesen: Je größer die Entfernung zur Drehachse, desto leichter ist die Münze.
An dieser Stelle werden die Funktionen verschiedener Münzwaagen-Typen vorgeführt.
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Gleichschenklige Balkenwaage.
Dies ist das älteste Prinzip einer Waage: Das Wiegegut wird 1:1 mit dem Gewicht verglichen.
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Zeigerwaage,
Prüfwaage aus Krefeld,
Anfang 19. Jh.
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Münzprüfer, 1. Hälfte 20. Jh., nach
dem Prinzip der Schnellwaage,
mit Größen- und Dickenprüfung
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Geldrollenprüfer nach 1974, Prinzip der Schnellwaage:
Festes Gegengewicht, Lage des  Wiegegutes gegen die Achse wird geändert.
   
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