Römische Kaiserzeit Antoninus Pius (138 - 161 n. Chr.). Aureus, geprägt im Jahr 150 oder 151 n. Chr. Vs. Belorbeerter Kopf n.r., ANTONINVS AVG PIVS P P TR P XIIII Rs. Ceres mit Ähren und Proserpina mit Granatapfel stehen v.v., LAETITIA (Freude), COS IIII (4. Consulatsjahr). Gold, 7,14 g. |
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Ceres (griechisch Demeter), die Göttin des Ackerbaus, wurde in Rom hauptsächlich von den Plebejern verehrt. Sie wird mit einem Ährenbündel dargestellt. Proserpina (griechisch Persephone), die Göttin der Unterwelt, war die Tochter von Demeter und Zeus. Sie war von Hades geraubt und zur Beherrscherin der Unterwelt erhoben worden. Zeus versprach Demeter die Rückgabe der Persephone, wenn diese in der Unterwelt noch nichts genossen hätte. Persephone hatte jedoch mit Pluto bereits einen Granatapfel gegessen (d.h. sie war mit ihm die Ehe eingegangen; der Granatapfel mit seinen vielen Kernen war ein Fruchtbarkeitssymbol); Zeus gewährte ihr jedoch, zwei Drittel des Jahres bei ihrer Mutter auf der Oberwelt zubringen zu dürfen. In dem Mythos spielt sich das Absterben und wieder Aufleben der Pflanzenwelt ab. |
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