Die klassischen und späten griechischen Münzen wurden auf größeren Schrötlingen geprägt als die frühen, obwohl sie im Gewicht unverändert blieben. Den Stempelschneidern stand damit eine größere Fläche zur Verfügung, die oft mit hoher künstlerischer und technischer Perfektion ausgefüllt wurde.
Eine kleine, dicke Münze zu prägen ist technisch einfacher als eine größere, dünne, da sich hier der Prägedruck auf eine größere Fläche verteilt.