Rhein-Germanen Goldstater (auch "Regenbogenschüsselchen" genannt), 2. bis 1. Jh. v. Chr. Vs.: Trisceles (dreibeiniges Symbol) in Kranz, in der Mitte Ring und Punkt. Rs.: Schüsselförmig vertieft, in Zickzackkranz sechs zu einem gleichschenkligen Dreieck angeordnete Ringe mit Punkt im Zentrum, zwei als Doppelring, im Kranz weitere zwei Ringe mit Punkt. 6,979 g. Sehr helles, silberhaltiges Gold, nach dem spez. Gewicht ca. 30 % Gold, 70 % Silber. |
Nach einer Sage stehen die Enden der Regenbögen in solchen schüsselförmigen Münzen; man braucht nur dorthin zu gehen, um sie aufzulesen. Vermutlich wurden durch Gewitterregen manchmal solche Münzen aus dem Boden gewaschen. Die keltische Numismatik bildet eine Sonderstellung. Häufig wurden griechische Münztypen wie die Alexanders d. Gr. imitiert, oft bis zur Unkenntlichkeit. Andere Typen, wie diese, sind Eigenentwicklungen. |
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